15. Das Comeback der Träume im Midlife
Shownotes
Was wir mit 20 wollten & warum es jetzt richtig losgeht! Dein Midlife-Podcast für Frauen 40+. Kennst du das Gefühl, ein gutes Leben zu haben – und trotzdem fehlt irgendwas? Oft ist es nicht der Job, nicht die Beziehung, nicht das Wetter. Oft ist es ein Traum, den wir vor Jahren zur Seite gelegt haben – und der jetzt wieder anklopft.
Nina und Draga über das Comeback der Träume im Midlife: warum wir sie weggeräumt haben (aus Verantwortung, nicht aus Feigheit), warum „später, wenn die Kinder groß sind" so gefährlich ist – und warum jetzt, mit 40 plus, vielleicht der beste Moment überhaupt ist.
⏱️ Kapitel:
00:00 – Was wolltest du mit zwanzig werden? 01:30 – Intro: HeyFreundin – der Midlife-Podcast für Frauen 40+ 03:00 – Die Träume, die wir weggepackt haben 07:00 – Warum wir sie weggeräumt haben – und das „später"-Problem 12:00 – Warum jetzt? Die Rechnung, die keiner aufmacht 17:30 – Was die Studien sagen (und sie machen Mut) 24:00 – Nicht träumen in den Wolken – sondern der erste kleine Schritt 30:00 – Und trotzdem: die Angst ist real 37:00 – Dein Comeback beginnt jetzt
Fakten vs. eigene vorschnelle Verurteilung – und wie du den Kern deines Traums fast immer leben kannst Die ehrliche Wahrheit über die Angst – und warum der Frieden nie von außen kommt Die Erlaubnis, auf die wir warten – und die uns niemand gibt außer wir selbst
Zitate zum Mitnehmen:
„Diese acht Jahre vergehen sowieso. Die einzige Frage ist, ob du dann da stehst, wo du hinwolltest – oder ob du sagst: Hätte ich mal."
„Wir sind nicht zu spät. Wegen unserer Erfahrung im Midlife sind wir sogar im Vorteil."
Studien & Quellen:
MIT Sloan School of Management (Azoulay, Jones, Kim & Miranda): Das Durchschnittsalter der Gründer:innen der am schnellsten wachsenden Unternehmen liegt bei 45 Jahren. Ein:e 50-jährige:r Gründer:in hat eine fast doppelt so hohe Erfolgswahrscheinlichkeit wie ein:e 30-jährige:r – die ganz jungen Gründer:innen haben statistisch die geringste Erfolgsquote. Gründerinnen im Midlife: Frauen zwischen 45 und 54 zählen zu den am schnellsten wachsenden Gründerinnen-Gruppen – und berichten nach einem beruflichen Neuanfang von höherer Zufriedenheit als jene, die im Stillstand geblieben sind.
💬 Wir wollen von dir hören: Was wolltest du mit zwanzig werden? Und was wäre der eine kleine Schritt, den du diese Woche gehen könntest? Schreib es uns – wir lesen jede Nachricht. Vielleicht ist das Aufschreiben ja schon dein erster Schritt.
🎧 Wenn dich das berührt hat: Folge HeyFreundin und lass uns gern 5 Sterne da – das hilft uns riesig, noch mehr Frauen im Midlife zu erreichen. 💛
Hör auch mal rein in unsere anderen Episoden, zum Beispiel:
[„Nur Teilzeit?" – über Care-Arbeit, Rentenlücke und die Entscheidungen, die keiner hinterfragt](https://podcasts.apple.com/de/podcast/13-nur-teilzeit-warum-sich-teilzeit-im-midlife-oft/id1896912550?i=1000788371718)) „People Pleasing im Midlife – warum wir es allen recht machen (nur uns selbst nicht)"
Über den Podcast: HeyFreundin, kannst du reden?! ist der Midlife-Podcast für Frauen 40+. Nina & Draga, zwei Freundinnen aus Stuttgart, reden ehrlich über alles zwischen Midlife, Beziehungen 40plus, Mental Load und Menopause, Karriere und Neuanfang – mit Humor, mit Studien, und immer mit dem Gefühl: Du bist nicht allein. 💛
📲 Instagram: @heyfreundin.podcast
Keywords: Frauen 40+, Midlife, Midlife-Podcast, Neuanfang, Träume verwirklichen, beruflicher Neustart, spät gründen, Selbstverwirklichung, es ist nie zu spät, zweite Lebenshälfte
Transkript anzeigen
00:00:00: Freundin, ich stelle dir mal eine Frage.
00:00:02: Was wolltest du mit Anfang zwanzig oder achtzehn, neunzehn werden?
00:00:07: Nicht was Du geworden bist bis jetzt sondern was hast Du Dir so ganz tief für Dich gewünscht?
00:00:14: Was war so Deine Leidenschaft bevor einfach das Leben dazwischen kam?
00:00:20: Oh Mann!
00:00:21: Weißt Du was das Verrückte ist?
00:00:23: Ich muss gerade richtig graben, um da überhaupt hinzukommen.
00:00:26: Als hätte ich diese Träumerin in mir vor langer Zeit weggepackt, irgendwie zu den Akten gelegt.
00:00:32: Und genau das ist der Punkt und darum geht es heute.
00:00:35: Um die Träume, die wir mit Anfang zwanzig oder achtzehn neunzehn hatten... ...und um die Frage ob es wirklich zu spät ist?
00:00:43: Oder ob jetzt vielleicht erst genau der richtige Moment noch kommt!
00:00:47: Hey Freundinnen willkommen bei.
00:00:48: Hey Freundin kannst du reden.
00:00:49: Wir sind Nina und Raghards bei Freundin mit dem vierziger Stuttgart Und das hier ist dein Podcast für Frauen im Live-Live.
00:00:56: Für Mütter, für Frauen mit Karriere, für Müttern zu Hause, ihr die ganze Familie managen und wir alle, die alles gleichzeitig versuchen zu stemmen.
00:01:04: Vor allem die wie sich nach dem täglichen Wuppen des Tages manchmal auch leise fragen was kommt da eigentlich noch?
00:01:11: Was geht da noch?
00:01:12: Wir reden hier ehrlich mit Studien, mit echten Geschichten und immer mit dem Gefühl mit all deinen Gedanken bist du definitiv nicht alleine!
00:01:19: Ich bin Nina
00:01:20: Und ich bin Trager.
00:01:22: und wenn du gerade an einem Punkt stehst, an den du dich fragst.
00:01:25: War das jetzt eigentlich alles?
00:01:27: Dann bleib unbedingt dran!
00:01:28: Heute geht's um das Comeback der Träume.
00:01:31: Warum so viele von uns dieses Gefühl von Entwicklung verloren haben und wie wir es uns wieder zurückholen nicht als Luftschloss sondern
00:01:39: echt.
00:01:40: Ich glaube fast jede von uns kann diese Frage was wolltest Du mal mit zwanzig werden irgendwann beantworten Wenn wir anfangen wie du sagtest zu graben?
00:01:50: Weil da war ja doch was.
00:01:52: Da war ja irgendwie ein Job, einen Beruf ... Ein Ort, ein Gefühl von Leben ist ja oft nicht nur das Leben sondern es dieses Gefühl dass wir uns ausgemalt haben irgendwie auf Reisen gehen oder auf einer Bühne stehen, ein eigenes Kaffee haben, ein eigens Yoga Studio irgendwas studieren, was Eigenes aufbauen.
00:02:13: Bei mir wars tatsächlich Fashion Design Und du hast recht ich hab da echt lange nicht mehr hingeguckt, das irgendwie lange nicht mehr so gegriffen als wäre dieser Traum in einer Kiste im Keller beschriftet mit unrealistisch.
00:02:30: Total blöd eigentlich.
00:02:31: Wenn
00:02:32: man jetzt...
00:02:34: Da könnten mir jetzt echt die Tränen kommen gerade.
00:02:36: Oh
00:02:36: nein!
00:02:38: Du weißt ich hab dich da immer gesehen?
00:02:39: Ja.
00:02:41: So sollte das hier aber nicht starten.
00:02:44: Okay, wir ziehen es noch ins Gute.
00:02:46: Wir ziehen's in das Gute!
00:02:47: Die Tränen sind... Das ist ein Glücksträhn.
00:02:49: Manchmal muss man irgendwie so eine Schublade mal öffnen und so ein bisschen Luft reinzubringen?
00:02:53: Ja weil dann wird sie interessant.
00:02:56: Weil so ein weggepackter Traum verschwindet ja nicht einfach Und oft meldet er sich die ganze Zeit aber ganz ganz leise So ein Defuses irgendwo vergrabenes mir fehlt irgendwas oder da war doch irgendetwas.
00:03:14: Wie wir immer sagen, man hat doch ein gutes Leben.
00:03:17: Und trotzdem ist ja dieses Gefühl manchmal Unzufriedenheit aber man manchmal noch nicht mal richtig das.
00:03:22: Man kann es einfach nicht greifen.
00:03:24: Absolut und man sucht halt überall nach.
00:03:26: dem Grund liegt sein Job an der Beziehung die man aktuell führt am Wetter.
00:03:31: Gott diese Hitze!
00:03:32: Da bist du oft einfach dieser eine Traum den man vor Jahren zur Seite gelegt hat Und der vielleicht jetzt irgendwie wieder anklopft, wieder hochkommt und dir irgendwie so ein ... weiß ich nicht.
00:03:45: So ein bisschen kribbelig werden lässt?
00:03:48: Und was dann fehlt ist dieses Gefühl, dieses Ich hab noch etwas vor!
00:03:54: Es kommt noch was!
00:03:56: Ich geh auf was zu, das mir gehört nur mir.
00:03:59: Nicht für andere.
00:04:01: Richtig.
00:04:01: Und genau daraus entsteht ja dieses War-das-jetzt.
00:04:04: alles Frage Die kommt nicht, weil es einem schlecht geht oder weil irgendwie was nicht gut läuft.
00:04:10: Sie kommt, weil diese eine eigene Traum fehlt auf dem man irgendwie zugeht
00:04:15: und dann ist ja irgendwie das traurige.
00:04:17: die meisten von uns denken da nicht oh ich sollte diesen Traum jetzt mal wieder rausholen und anpacken sondern was kommt ins realistische Kopf?
00:04:26: Ist das realistisch?
00:04:28: Ich bin wahrscheinlich einfach so alt dafür und dann packen wir ihn noch tiefer in diese miese Kiste.
00:04:33: rein
00:04:33: Genau, und warum ist das so?
00:04:34: Wir hatten doch alle mal Träume.
00:04:36: Wo sind die denn hin?
00:04:36: um Gottes Willen?
00:04:38: Ja vernünftig praktisch weggepackt!
00:04:40: Oh Gott!
00:04:41: Ja nicht aus Feigheit sondern wahrscheinlich reden wir uns auch noch ein aus Verantwortung.
00:04:46: Wir brauchen was Realistisches in Deutschland eh... ...wir brauchen Einkommen,... ...die Kinder sollen versorgt sein.
00:04:54: Sicherheit man versucht sichere Entscheidungen zu treffen von dem man was mit sich einredet was sicheres weil man selber andere davon abhängen.
00:05:04: Und Stück für Stück wird es dann zu.
00:05:07: irgendwann mal, oder ja das war früher.
00:05:10: Ach Gott und dieses irgendwann hat ja fast immer die selben Bedingungen.
00:05:14: Wenn die Kinder groß sind, wenn das und dass zur Verfügung steht ist ja auch oft meine Geldfrage.
00:05:21: Dann mache ich das!
00:05:22: Dann fange ich an.
00:05:23: Dann traue ich mich.
00:05:24: Ja, wenn ich das und das habe oder wenn ich so ein Soh aussehe oder wenn bei meinem Mann nicht mehr so viel los ist... und dann wird's ja heikel weil im Herzen sitzt ja trotzdem gleichzeitig auch diese Angst.
00:05:37: Machst du es wirklich, schiebst das wieder auf?
00:05:40: Ich weiß genau dass ich's wieder aufschiebe und wird dann überhaupt was?
00:05:44: Klappt
00:05:44: das?".
00:05:45: Ich glaube viele Frauen wir ja auch kennen dieses Doppelgefühl den Vorsatz später und dann die heimliche Angst Später kommt wahrscheinlich nicht.
00:05:54: Absolut und ich will da mal ganz ehrlich sein auch mit mir selbst, wir sind ja auch gut darin um unsere eigenen Träume auszureden.
00:06:01: also wie du so vorhin so schön gesagt hast so dieses wegpacken wegträumen.
00:06:04: Wir haben so viele Ideen einfach zerredet.
00:06:07: das beste Beispiel mit diesem Podcast den wir jetzt machen ach was urteilen die Leute?
00:06:13: vielleicht ist es nicht albern in unserem alter braucht dass überhaupt jemand macht das Sinn
00:06:22: Zereden war unsere Spezialdisziplin, also Master Summa Cum Laude in zereden.
00:06:30: Und wir denken mir Idee dann so lange kaputt bis von der kaum noch was übrig ist.
00:06:36: Aus lauter Vernunft aus lauter sei realistisch, aus laute für meine Familie ich brauche das nicht und ich sage es auch aus eigener Erfahrung Weil teilweise jetzt in meinem Leben habe ich manchmal echt große Sprünge gewagt.
00:06:52: Keine Ahnung, bin ... Ich wollte in London studieren und hab mich heimlich beworben.
00:06:56: Bin nach London gezogen.
00:06:58: Hab das Studium beendet also Inarchitektur and Theory Design.
00:07:02: Hab dann aber immer
00:07:03: nach großen
00:07:04: Sprüngen die erfolgreich waren im Rückzug eingelegt weil ich mir hab einreden lassen jeder hat gesagt Was studierst du so was?
00:07:15: Das braucht in Deutschland keiner.
00:07:17: Wer stellt denn, wer hiret dann einen Interior Designer?
00:07:21: Das brauch doch kein Mensch!
00:07:22: Nee, du kannst höchstens in Deutschland Büro einrichten oder sowas.
00:07:26: Privatleute brauchen sowas nicht.
00:07:28: Da waren auch Interior Design Zeitungen und so Sachen noch nicht so groß.
00:07:32: Und obwohl ich es beendet habe erfolgreich war an meinem Kopf... Du musst dir etwas anderes suchen.
00:07:38: Mit IHK Abschluss In Deutschland.
00:07:40: Ja,
00:07:40: nee!
00:07:40: Es war dann aber trotzdem dass ich in London schon angefangen habe im HR-Bereich zu arbeiten weil das was Handfest ist und klar es hat mir super Spaß gemacht Aber komplett Rückgang eingelegt
00:07:52: Und das ist so bezeichnend oder?
00:07:54: Erst der mutige Schritt und dann kommen die Stimmen von außen Das ist ja meistens so und reden deinen Traum wieder
00:08:01: klein.
00:08:02: Ja,
00:08:02: ja klar.
00:08:02: Wegen ihrer eigenen Angst, wegen ihrer eigenen Begrenzung die sie sich auferlegt haben und es braucht ja nicht lange um uns von Außen irgendwas madig zu machen bis man dann selbst dran glaubt
00:08:15: Ich schüttle hier gerade den Kopf Und das Verrückte ist Man kriegt dann große Leaps of Faith also große Sprünge hin setzt oft manchmal alles auf eine Karte, wie ich das auch schon öfters in meinem Leben gemacht habe.
00:08:32: Und dann endet man und macht sich trotzdem wieder klein und kleiner als man vorher war weil man auf Zweifler gehört hat statt auf sich selber.
00:08:41: Und spannend ist ja auch dass all diese alten Träume ausgerechnet jetzt Freundinnen sich bei Frauen anfangen in dieser Mittelfase wieder zu melden die träume die wir früher hatten spät teenager zeit oder mit zwanzig bevor uns irgendwer oder wir selbst uns das noch ausgeredet haben, oder uns erzählt haben dass es nicht geht.
00:09:01: Als hätte das Leben so ein bisschen gewartet bis wir jetzt wieder bereit sind
00:09:06: dafür.
00:09:06: und ich glaube ganz fest daran dass das kein Zufall ist genau in dem moment wo ein bisschen luft entsteht meldet sich das was wird zur seite geschoben haben was immer so unterdrückt wurde wo so sachen drüber gestülpt wurden als wir jetzt anfangs darüber gesprochen haben.
00:09:23: mit dem intro wurde tatsächlich so eine Kiste angehoben.
00:09:28: Und es hat mir kurz Luft gemacht und ich kam wieder zurück zu diesem Flashback, total emotional etwas mit mir gemacht.
00:09:37: Deswegen dann auch kurz die Tränen.
00:09:39: Das war total okay!
00:09:40: Ja natürlich!
00:09:41: Weil das ist ja nicht die Sache als euch.
00:09:43: Es ist dieses Gefühl, dass man damit hat, warum willst du das machen?
00:09:46: Weil's sich begeistert, weils Neugier weckt... Weißt Du was ich
00:09:51: meine?!
00:09:51: Es ist oft nicht diese eine Sache Das kann ja auch irgendwas sein, das man Faschen zu tun hat.
00:09:57: Total!
00:09:57: Aber
00:09:58: es ist dieses Gefühl, dass du haben willst.
00:10:01: Genau und trotzdem stoppt uns dann sofort der Gedanke dafür ist es jetzt so spät.
00:10:07: und dann will ich mal starten mit wie man sagt diese Rechnung die man aufmacht die uns irgendwie keiner beibringt wenn du heute fünfundvierzig bist in meinem Fall sechsundvierzig und etwas anfängst.
00:10:17: eine Ausbildung ein Studium an eigenes Business kleiner Side Fact Ich habe noch mit ... eine Ausbildung gemacht im Immobilienbereich, dann hast du davor noch gut zwanzig Berufsjahre.
00:10:30: Mindestens zwanzIG!
00:10:32: Dass es mehr als manch einer überhaupt dem ersten Beruf verbringt...
00:10:36: Das ist
00:10:37: echt viel Zeit.
00:10:38: das sagst Du ja immer zu mir.
00:10:39: Die Nina zählt mich immer auf Tinde ihr immer dazu, Mimimi?
00:10:43: Jetzt ist irgendwie ... Weiß ich nicht.
00:10:44: Ich hab noch zehn Jahre, zehn gute Jahre und dann sagt sie Quatsch!
00:10:47: Und
00:10:48: dann sagt die Quatsche und rechnet mir tatsächlich auf wie viele gute Jahre ich vor allen Dingen jetzt mit meinem Mindset, vielleicht dem finanziellen Hintergrund mit meiner Erfahrung, wie viele tolle Jahre nach vorn sind oder vor uns.
00:11:03: Das sind ja ganz andere qualitative Jahre als zurückblickend, weil deine ersten zwanzig Jahre bis du zwanzich wirst.
00:11:12: Vergesst es?
00:11:13: Ich habe deine Kindheit so viel körperliches, emotionales durch das du erst mal durch musst und dann hast wir erstens praktisch die letzten zwanzige Jahre von zwanzzig bis vierzig Paar oder fünfundzwanzig-fünfundvierzig was auch immer.
00:11:24: Ja.
00:11:26: Die Du wirklich dann so gelebt hast eigenständig Erfahrung gesammelt hast!
00:11:31: Und jetzt bist Du an einem Punkt... Die nächsten zwanzig Jahre sind ja so viel mehr
00:11:34: wert.
00:11:35: Absolut!
00:11:36: Weil
00:11:36: du da soviel mehr von dir reinbringen kannst.
00:11:38: und wenn du noch Projekte, Selbstständigkeit sonst was, kannst du auf vierzig jahre Sachen machen?
00:11:44: Ja das muss man sich immer mal wieder vor Augen führen weil wenn du das so sagst klingt zu spät plötzlich absurd und es ist auch unerlich.
00:11:54: dieses zu späht ist ja oft gar keine Tatsache sondern jetzt mal wirklich ehrlich eine Ausrede hinter der wir uns oftmals verstecken können.
00:12:04: Bequem, ja!
00:12:05: Bequeme
00:12:06: weil Anfang in Angst macht.
00:12:07: natürlich fragt uns mal wie oft wir uns unsere Idee zerredet haben gerade mit dem Podcast bevor wir wirklich gestartet sind bevor wir einfach wie selbstverständlich und sie hingesetzt haben Kopfhörer ans Mikro und angefangen haben zu reden.
00:12:24: das können wir euch gerne.
00:12:27: ich werde nicht müde diese diese Geschichte zu erzählen.
00:12:32: Zu spät klingt netter als ich trau mich nicht.
00:12:35: Und es ist das ja auch, aber wenn man sich's anguckt selbst wenn es nur in Anführungszeichen acht oder zehn Jahre wären bis irgendwas richtig läuft dann ist es ja kein Wimpernschlag das ist ein Lebensabschnitt.
00:12:50: Aber in den acht Jahren kannst du studieren Du kannst mitten im neuen Beruf stehen drei Businesses aufgebaut haben und hast immer noch den Raum, das zwei von denen nicht funktionieren.
00:13:04: Aber das dritte läuft und trägt dich!
00:13:06: Da ist alles möglich und du kannst alles machen und ausprobieren.
00:13:10: Richtig.
00:13:11: Und ich finde dieser Satz der dreht auch alles diese acht Jahre oder zehn Jahre die vergehen ja sowieso.
00:13:16: Das
00:13:16: sag' ich auch immer.
00:13:17: Ja,
00:13:18: das stimmt, dass sagt sie auch immer ob du anfängst oder nicht?
00:13:21: Die vergehen sowieso... Die einzige Frage is', ob du in acht Jahren da stehst wo du hin wolltest.
00:13:28: so rückblickend betrachtet, hätte ich mal versucht.
00:13:32: Hätte ich mal gestartet.
00:13:35: Hätt ich mal diese Richtung eingeschlagen?
00:13:38: Und ich glaube warum wir uns auch selbst oft so da verschätzen... Wir überschätzen oft und mir passiert das ständig was sich an einem Tag oder in der Woche alles erledigen kann oder wie weit ich kommen kann.
00:13:53: aber dann von oben betrachtet unterschätze ich komplett was man in einem Jahr oder in zwei Jahren wirklich erreichen kann.
00:14:04: Und das sieht man ständig, also ich meine Männer und Frauen glaube ich ist es ähnlich.
00:14:08: aber wir denken dann sofort an große Sprünge!
00:14:12: Wir denken dann ja wie von hier bis zum Ende dieses Studiums dass ich schon immer machen wollte oder von hier Bis zu diesem Job.
00:14:20: Aber dabei entsteht das ganze Jahr in ganz ganz kleinen Ja fast lächerlich kleinen Schritten.
00:14:27: Und diese lächerlich kleinen Schritte über dieses Jahr hinweg, die bringen uns ans Ziel.
00:14:32: Absolut!
00:14:33: Aber ich glaube auch das suggeriert uns ganz viel das Internet also gerade Social Media weil ganz viele wirklich die richtig erfolgreichen Menschen die sagen ja auch immer man sieht immer nur mein Erfolg Man sieht doch immer nur so die schönen Seiten aber mir sieht nicht die ganzen Tränen den Schmerz Die Verluste die Niederlagen.
00:14:50: und dann vergleicht man den Anfang von einem selber mit der Mitte oder des Endes des Weges von jemand anderen.
00:14:55: Richtig
00:14:56: Und dann verliert man natürlich die Geduld und hat keine Lust.
00:14:59: Ehrlich, ich meine wir haben nur mal anstrengende Alltage das ist normal und man muss ja auch eine gewisse Disziplin an den Tag legen wenn du dein Traum verwirklichen möchtest.
00:15:09: Geht es nicht alles Unicorns and Rainbows?
00:15:11: Richtig genau!
00:15:11: Es gibt ganz viele Rückschritte dass du auch mal richtig ordentlich wie man so schön sagt auf die Schnauze fällt.
00:15:18: Sonst
00:15:18: unbequem.
00:15:19: Richtig
00:15:19: aber Mini-Mini Schritte die sich anfühlen als würden sie nichts bewegen Bewegen in Summe alles.
00:15:27: Ganz genauso!
00:15:28: Ich glaube, wir sind alle so auf den großen spektakulären Moment programmiert wie wir es gerade gesagt haben die eine mutige Kündigung der große Wurf.
00:15:37: dabei passiert echte Veränderungen fast immer unspektakulär.
00:15:39: Immer im kleinen und immer im Hintergrund.
00:15:41: Eine Mail hier vielleicht irgendwie ein Workshop da Ein gutes Gespräch mit einer Beraterin einem Coach Und irgendwann drehst du dich um und bist auch vor allen Dingen mental wo ganz anders.
00:15:53: Ja Ich sage das auch den Leuten immer.
00:15:57: Sie sollen jetzt nicht sofort kündigen oder diesen Riesenschritt waren, nein!
00:16:03: Kleine Schritte dahin und du kommst da wirklich an auch ohne die Angst.
00:16:10: behalte ruhig deine Comfort Zone ein Stück weit.
00:16:13: aber das kleine bisschen neben dir jeden Tag oder an drei Tagen die Woche das nutzt du wenn es nur die halbe Stunde ist um dich daraus zu bewegen bis dieses Gefühl größer wird und die Comfort Zone kleiner.
00:16:25: Ja, aber wenn man sich klarmacht was in diesem Rahmen dann eigentlich möglich ist von diesen kleinen Schritten, von denen du gesprochen hast eine Frau Mitte vierzig, Mitte fünfzig kann noch drei kompletten neue Berufe anfangen wann sie will.
00:16:39: Sie kann studieren, Sie kann eine Lehre machen um die Welt reisen den Traumjob bekommen Von dem sie sich jahrelang erzählt hat das wenn ihr nicht zusteht oder sie sich nie getraut hat.
00:16:51: Und das ist hier kein Wunschdenken, oder irgendwie so ein Dahergeräte von irrationalen Dingen?
00:16:59: Sondern es ist einfach Zeit für eine Schlossenheit.
00:17:02: Apropos!
00:17:03: Absolut drei neue Berufe.
00:17:05: Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
00:17:07: Ist jetzt nur als Beispiel.
00:17:09: aber wir tun immer so, als hätten wir nur noch so ne Handvoll Jahre.
00:17:11: ich tue ja auch immer so tatsächlich und dabei liegt dir ein ganzer zweiter Lebensabschnitt vor uns
00:17:16: vielleicht auch noch ein dritter unten vierter
00:17:19: Natürlich abhängig davon, dass wir gesund bleiben.
00:17:22: Dass wir fit bleiben
00:17:23: und der Teil, der mich dann auch so wirklich elektrisiert hat weil er gegen alles geht was uns die Gesellschaft erzählt und das sind ja dann die Sachen immer sehr sympathisch sind.
00:17:35: Wir denken ja oft Erfolg ist etwas für die jungen Leute Oh Gott!
00:17:40: Ja aber selbst wie?
00:17:41: Aber ja du schau auf die Generationen die jetzt vierundzwanzig sechsund zwanzig achtundzwannzig sind die
00:17:45: Jungen-Leute
00:17:47: Startups Das sind die zwei Zwanziger, die irgendwie in der Garage an was arbeiten oder in so einem Start-up Hub sitzen.
00:17:55: Aber die Forschung zeigt uns dann doch etwas anderes – eine große Studie von MIT Sloan School of Management hat Tausende Gründer untersucht und das Durchschnittsalter, der erfolgreichsten dieser Gründern nicht irgendwelche sondern am schnellsten wachsenden Unternehmen liegt bei forty fünf Jahren, Freunde!
00:18:17: Fünfundvierzig, nicht fünfundzwanzig wohl bemerkt.
00:18:20: Das dreht irgendwie so das komplette Bild um, dass wir im Kopf haben.
00:18:24: Also ich weiß nicht wie es euch geht... Ich sehe immer diese jungen Typen im Hoodie die mit drei und zwanzig Millionen machen.
00:18:30: An so einem Kicker-Tisch?
00:18:31: Ja ja genau!
00:18:31: So diese Klassiker, diese Facebookbegründer wie auch immer Und denken so muss das laufen.
00:18:37: Dabei sind das die absoluten Ausnahmen tatsächlich und nicht die Regel.
00:18:41: Genau und noch krasser Ein Fünfzigjähriger Gründer hat laut dieser Studie fast doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, ein wirklich erfolgreiches Unternehmen aufzubauen wie ein Dreißigjähriger.
00:18:57: Die jungen Gründern haben statistisch einfach eine geringere Volksquote.
00:19:05: Und das ergibt ja auch total Sinn wenn man kurz darüber nachdenkt wir starten nicht bei null.
00:19:10: Wir haben Lebenserfahrung und die ist nichts zu unterschätzen.
00:19:14: Wir haben ja ein gewisses Netzwerk aufgebaut.
00:19:18: Wir können mit Problemen umgehen, wir wissen wie man Dinge zu Ende bringt.
00:19:23: Wir starten mit allem was wir schon können, was wir an Erfahrung mitbringen und an Expertise.
00:19:27: Ja und es gibt Daten das gerade Frauen, hört euch das an, gerade Frauen zwischen forty-fünfzig und vierund fünfzig eine der am schnellsten wachsenden Gruppe unter den Gründerinnen sind Und dass Frauen, die im Mitlife den Beruf wechseln, hinterher wesentlich zufriedener und glücklicher sind als die, die ihm stillstand geblieben sind.
00:19:51: Da logisch!
00:19:53: Wow – nicht trotz unseres Alters also sondern wegen unserer Erfahrung sind wir praktisch im Vorteil.
00:20:01: Die Wissenschaft sagt uns ihr seid nicht so spät, ihr seid genau richtig.
00:20:05: Ja
00:20:06: Jetzt ist die Zeit dafür und sich damit auseinanderzusetzen.
00:20:09: Hast du das da drüben?
00:20:13: Aber es geht nicht ums Träumen, wie sagt man in so einem luftleeren Raum.
00:20:18: Ich stelle mir mal vor, wie schön das wäre und dann passiert nie was!
00:20:22: Also nicht diese komische Law of Attraction die du dann ins Universum rufst.
00:20:27: Nein meine Lieben, es geht ums Tun.
00:20:29: Um den ersten kleinen echten Schritt in die richtige Richtung.
00:20:35: Ja denn in den Träume nur an den Wolken machen?
00:20:38: Das macht dich am Ende ja unglücklich Das ist die Kehrseite, ein Traum den man nur anschmachtet.
00:20:45: Aber nie angeht dann vielleicht noch zerredet der wird ja dann irgendwann zu einem stillen Vorwurf aber einem konstanten Vorwurf an dich selbst.
00:20:54: und deswegen glaube ich auch an diese kleinen Schritte in dieses konkrete Tun zu gehen.
00:21:00: Und da musste auf keinen Fall wie du auch schon vorhin gesagt hast morgen kündigen um Gottes Willen Du musst da nicht alles umwerfen und alles hingehen geht ihr auch nicht?
00:21:09: In der Regel im Mitleif ein funktionierendes Konstrukt zu Hause, da kannst du jetzt nicht irgendwie sagen okay ich lasse das alles stehen und liegen.
00:21:20: Und beende das komplett alles und ihr könnt euch jetzt fügen an... Natürlich
00:21:23: sollten die sich trotzdem ein Stück weit irgendwie sukzessive anfangen.
00:21:26: Genau richtig!
00:21:27: Aber sukzessiver.
00:21:28: Du kannst aber zum Beispiel anfangen, indem du irgendwo so einen Workshop besuchst Das erste Gespräch führst mal mit jemandem, der vielleicht schon drei vier Schritte weiter ist.
00:21:39: Irgendwie so ein Kurs anfangen in dem Bereich die eine Stunde pro Woche Frau Schoffeln für die Sache, die nur dir gehört und die du nur damit fühlst
00:21:52: Und was mir Mut macht und euch auch mut machen sollte.
00:21:58: Wir zwei wie wir vorhin schon ein paar mal angesprochen haben sind wirklich auch ein Beispiel dafür Diese Idee für diesen Podcast.
00:22:06: Aus unerklärlichen Gründen, ich glaube aber wirklich ein Stück weit hat unser Alter damit zu tun haben wir es nicht nur zerredet sondern wir haben es einfach gemacht.
00:22:16: Nicht perfekt weit entfernt meilenweit entfernt von perfekt durchgeplant oder sonst irgendwas.
00:22:24: Sondern wir haben einfach angefangen und wir haben mit der Sache angefangen die uns am meisten Angst gemacht hat.
00:22:32: Das war nämlich in das Studio zu gehen und auch zu nehmen.
00:22:34: Dicht gefolgt von Social Media, was uns immer noch so schwerfällt weil wir haben einfach gemacht und es hat so viel in uns bewegt.
00:22:44: Und ich finde auch dass ist die Lektion nicht zu denken auf keinen Fall auf irgendeinen perfekten Moment warten der kommt nie.
00:22:52: Der kommt nie.
00:22:54: anfangen starten losgehen im kleinen aber echt.
00:23:00: Und der eigentliche Weg startet ja einfach mit einer einzigen Entscheidung, eine einzige Entscheidung.
00:23:06: Der Entscheidung zu starten!
00:23:08: Das Ziel muss gar nicht hundertprozentig klar sein nur den Entschluss diesen ersten Schritt zu gehen.
00:23:15: und wir sprechen oft darüber was ich immer wieder sehe es gibt meistens einen Weg.
00:23:23: viele denken das ist aber für mich unmöglich weil sie links stehen Ganz, ganz weit rechts am Ende des Weges ihr Ziel sehen und denken es wäre vollkommen utopisch da hinzukommen.
00:23:37: Aber ist viel mehr als nichts sehe ich immer das ein Weg gibt für eine Person diese Träume zu erreichen.
00:23:44: Aber sei mal Advokatos Diaboli!
00:23:47: Das gefällt dir ja gar nicht!
00:23:50: Was ist wenn es wirklich nicht geht?
00:23:52: Ja klar Wenn ihr Traum, den ich mit zwanzig hatte heute einfach gar nicht mehr realistisch ist.
00:23:56: Egal wie sehr er mich emotional bewegt wenn ich darüber nachdenke?
00:24:01: Ja natürlich!
00:24:02: Also das gibt es keine Ahnung.
00:24:03: sagen wir mal du bist zweiundfünfzig und willst jetzt vielleicht noch Astronaut oder werden oder möchtest irgendwie noch bei der Weltmeisterschaft Fußball spielen?
00:24:13: Gibt natürlich Dinge die sind schwieriger.
00:24:16: Aber das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:24:18: was ich auch immer sage Prüf Ob es wirklich die Fakten sind, die Nein sagen.
00:24:23: Die Fakteen!
00:24:25: Oder nur deine eigene vorschnelle Vorurteilung und deine vorschnelle emotionale Interpretation das Ganze.
00:24:34: Und das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
00:24:38: Weil ganz oft sagen wir oder ich höre auch Kunden zu sagen Das geht nicht.
00:24:43: Das ist unrealistisch dass sich an dieses Ziel komme Ohne dies jemals wirklich im Detail geprüft zu haben.
00:24:52: und selbst wenn ein Teil der Fakten wirklich nein sagen, dann gibt es immer etwas das sehr ähnlich gelagert ist.
00:25:03: Dass trotzdem dich emotional dahin bringt also diese Sehnsucht erfüllt.
00:25:07: Es ist vielleicht nicht hundert Prozent genau dieser eine Job, diese Einreise aber es ist etwas die das Gefühl trotzdem befriedigt Und du wolltest Ärztin werden und das geht dann vielleicht mit Ende Fünfzig nicht mehr.
00:25:22: Aber dieses Gefühl, du kannst Heilpraktikerin werden Pflege Beratung in Ehrenamt im Gesundheitsbereich Der Kern dieses Traums lässt sich meistens ja trotzdem irgendwie erfassen.
00:25:34: Total!
00:25:36: Das macht es auch so entlastend Das beruhigt ein.
00:25:41: Es muss nicht exakt das eine sein und es geht um das Gefühl dahinter, wie zum Beispiel bei mir.
00:25:45: Jetzt war jetzt dieses Fashion-Design oder Schneiderin oder einfach selber irgendwie Mode kreieren?
00:25:56: Das kriege ich jetzt in dieser Form nicht mehr hin.
00:25:58: Aber... Ich würde das auch infrage stellen komplett!
00:26:01: Du
00:26:01: bist mein Ja aber ich werde mir wieder eine Nähmaschine kaufen und werde wieder zu Hause.
00:26:08: Das habe ich vor zwanzig Jahren das letzte Mal gemacht, aber habe ganz arg Lust drauf!
00:26:13: mich damit auseinanderzusetzen.
00:26:15: Und wenn ich keine Ahnung, dann nur irgendwelche herzförmigen Kischen nähen?
00:26:18: Ja aber
00:26:19: wir brauchen das jetzt hier nicht schon wieder von Anfang an klein reden!
00:26:22: Sorry dass... Ich muss die Trager komplett unterbrechen.
00:26:24: Ich kriege bei so was SO die Krise seitdem wir uns kennen.
00:26:29: Ihr kauft doch schon
00:26:30: den Nähmaschinen!
00:26:31: Ach ja, ich weiß wie haben diese
00:26:32: Näh-Maschine?!
00:26:33: Ich muss jetzt schon mal eine Tochter zu einer Nähmachine überreden um das zu nutzen als Anker um.
00:26:37: äh das Trager sich jetzt in der Maschine kauft.
00:26:41: Nein ich kann dir Sonst was aufzeigen, dass du nebenbei noch
00:26:45: ... Die zweite Victoria Beckham.
00:26:48: Tausend Sachen und Stylisten!
00:26:50: Du warst auch eine Mega-Stylistin.
00:26:52: Also so viele Dinge die du locker da noch machen könntest.
00:26:57: Businesse, die ich dir nebenbei nochmal aufbauen könnte.
00:27:01: Das stimmt.
00:27:01: Freundin Jetzt sind wir hier mal beim Podcast und ich kaufe die Nähmaschine.
00:27:06: Also ihr hört da draußen, ich lasse sie damit nicht einfach so gehen ja?
00:27:13: Das ist schön mit der Näh-Maschine aber dabei bleibt es nicht.
00:27:19: Und was aber was Schönes ist?
00:27:23: ganz oft ergibt sich ja alleine aus diesem Staaten dieser ersten Entscheidungen diesen ersten Schritten irgendwas komplett Unerwartetes.
00:27:31: also du fängst mit diesen kleinen Schritten an öffnet sich dann doch irgendeine Tür, die du gar nicht auf dem Schirm hattest.
00:27:38: Irgendeine Connection, die sich auftut... Aber die geht nur auf wenn du irgendwie losgehst!
00:27:44: Absolut und auch da nochmal ganz wichtig Du musst dabei nicht perfekt sein.
00:27:48: Du musst da nicht mal guter in sein.
00:27:50: Da hast ein mittelmäßiges Hobby haben und trotzdem glücklich damit sein.
00:27:53: Der Wert liegt nicht im Perfekt sein sondern er liegt im Tun.
00:27:58: Und was ist für Gefühle in dir auslöst, wenn du es machst?
00:28:01: Diese Erfahrung und diese Entwicklung im Prozess.
00:28:05: Weil dieses Intun kommen hat ja etwas mit unserem Gemützzustand zu tun und das macht was mit unserem gemützten Zustand.
00:28:11: Ausprobieren, Dinge anfangen, daran wachsen.
00:28:14: Das nährt uns.
00:28:15: Und zwar gerade dann ... Wenn wir's rein für uns machen nicht für unseren Partner oder Partnerin, nicht die Kinder, nicht unsere Eltern, nicht für Kollegen, nicht unser Verein nur für uns.
00:28:29: Aber wir wollen hier ehrlich sein, weil wir es auch kennen diese tiefe Stimme im Herzen die sagt ja ist schön was ihr zwei da redet aber das ist nicht einfach.
00:28:40: und ja klar habt ihr recht?
00:28:41: Es isst nicht einfach!
00:28:46: Wir waren hier beide schon Freundinnen an sehr unterschiedlichen Punkten in dem Leben weil ich glaube es könnten jetzt auch Leute sagen ja guckt mal euch's beider an.
00:28:53: Also die
00:28:54: Privilegieteschiene
00:28:56: irgendwie
00:28:57: also wie auch man wie auch immer man privilegiert interpretieren möchte.
00:29:00: Das ist ja auch so ein emotionsbehafteter Begriff inzwischen, aber die sitzen da ... Die haben ja leicht reden!
00:29:07: Die haben ihren Podcast und der läuft ja und das ist erfolgreich Ja?
00:29:14: Wie du mal zu mir sagst Du warst am Boden von mir sprechen.
00:29:20: Wir haben schon weiß ich nicht mit in den kleinsten Wohnungen mit so wenig Geld gesessen dass wir so gerade über die Runden kamen, obwohl wir gearbeitet haben.
00:29:31: Ja!
00:29:32: Und wir waren auch schon hip erfolgreich on top of the world und weißt du was?
00:29:39: Selbst da oben wo andere einen angucken und denken es ist ganz oben.
00:29:44: selbst da hatten wir so oft das Gefühl is reicht nicht.
00:29:50: Nicht
00:29:50: reicht nicht im Sinne von es ist nicht genug sondern wir reichen nicht.
00:29:54: Wir haben nicht was es braucht um unsere Träume zu verwirklichen
00:29:59: Und das ist ein wichtiger Punkt, wollte ich sagen.
00:30:01: Weil es zeigt dieses Gefühl von... Ist das genug?
00:30:05: Hängt null am Konto stand!
00:30:08: Hängt auch nicht an deinem Status.
00:30:11: Wir hatten wenig unheimgezweifelt wir hatten viel unheim gezweiffelt.
00:30:16: Der Frieden kommt nicht von außen Der kommt auch nicht den Hengst und nicht dran an irgendwelchen Umständen, der kommt von innen heraus.
00:30:25: Wie viele Leute ... Man kennt ja so gerade die amerikanischen Erfolg-Stories.
00:30:30: In Deutschland weiß ich jetzt nicht.
00:30:31: Dieses Tellerwäschers-Familionär?
00:30:33: Genau!
00:30:33: Richtig!
00:30:34: Du hattest deinen inneren Antrieb.
00:30:36: Egal wie viele Leute dich von außen versucht haben zu bezwingen, dich kleinzuhalten, dich runterzudrücken.
00:30:44: Du hattest deine innere Einstellung, dein Mindset und du hast sich nicht davon abbringen
00:30:49: lassen.".
00:30:50: Ja wir sehen es aber... du darfst wirklich diese Träume nicht einfach aufgeben!
00:30:57: Und weil das ist ja schon die Entwicklung, die uns ansonsten fehlt.
00:31:03: Die Menschen, die meistens unzufrieden sind, sind denen, die eine persönliche Entwicklung im Leben fehlt Und ich meine damit nicht die Entwicklung, die uns das Leben aufzwingt.
00:31:14: Weißt du diese Herausforderungen an denen ich gewachsen bin?
00:31:17: Die das Leben mir dahin geworfen hat!
00:31:20: Ja?!
00:31:21: Die nächste Verpflichtung – das nächste familiäre Problem.
00:31:24: Sondern diese Entwicklung, wie wir uns selbst aussuchen für unseren Lebensweg und dieses Wachsen dass selber ausgesucht und für uns gewählt haben, nur für uns.
00:31:37: Das ist die Entwicklung, die wir so einfach als Mensch, als Persönlichkeit
00:31:39: brauchen.".
00:31:41: Und das ist doch auch der Unterschied glaube ich oder?
00:31:43: Die Entwicklung der Zwanziger war doch komplett fremdbestimmt!
00:31:47: Also deswegen... wenn wir über die Zweinziger sprechen ...das Leben hat uns da irgendwie geschoben.
00:31:54: also da war nichts mit.
00:31:56: Ich wusste wer ich bin, ich wusste wo ich hin wollte und es ist auch total in Ordnung.
00:32:00: das musst du mit den zwanzigern nicht wissen.
00:32:03: Was uns aber jetzt fehlt, ist die, die wir uns freiwillig nehmen.
00:32:06: Diese Zeit dafür?
00:32:08: Und das glaube ich ist der große Unterschied.
00:32:10: Ja und wie Joffen schon gesagt es muss nichts Großes sein und vor allem Es kommt nicht von außen.
00:32:17: weder kein Geld haben noch Erfolg bringt dieses Gefühl von Außen automatisch Dieses Gefühl dieses gute Gefühl Das Kommt nur Von Mut Den eigenen Traum oder Die Eigenden Ideen Einfach Ernst zu Nehmen.
00:32:32: Und das ist ja der erste Schritt, es erst mal ernst zu nehmen.
00:32:36: Und wie wir so oft gesagt haben, es muss auch kein Business sein!
00:32:38: Es kann ein Studium sein... Du kannst dich irgendwo ehrenamtlich beteiligen.
00:32:44: Du kannst dein Instrument spielen lernen.
00:32:48: Meine Dwegen... Also es geht nicht darum, es geht nichts um konkret irgendwas.
00:32:53: Es geht um dieses Gefühl.
00:32:54: Ich bewege mich noch ich lerne noch Ich entwickeln mich noch.
00:32:59: Es ist noch nicht vorbei und das nur für
00:33:02: mich.".
00:33:04: Ja, was mir in dem Zusammenhang jetzt wieder auffällt... Und ich sage das ohne Groll aber... Groll!
00:33:11: Aber es muss mal ausgesprochen werden.
00:33:13: Ganz oft stellen wir Frauen unsere eigenen Wünsche hinten an.
00:33:19: Oh ja?
00:33:19: Wir kennen es und wir bekannten Freundeskreis Bei Bewerbern.
00:33:25: über Jahre hören wir es, wenn die Kinder mal groß sind.
00:33:29: Wenn die Kinder aus dem Kröpsten raus sind und bei meinem Partner wieder alles ein bisschen entspannter ist.
00:33:35: Aber gleichzeitig schaffen es dann diese Partnerinnen ganz selbstverständlich Vollzeit zu arbeiten zweimal die Woche in Sport zu gehen Freunde zu treffen irgendwie am Oldtimer zu schrauben Keine Ahnung was.
00:33:56: Nebenein noch eine Ausbildung zu machen, mit den Freunden jedes Quartal langes Wochenende in Urlaub fahren?
00:34:03: Die Dinge für die dann meistens die Frauen sagen ja das gönnt sie mir!
00:34:07: Das ist ja schön dass er das macht.
00:34:09: Das ist doch voll schön.
00:34:10: jeder soll das auch machen der arbeitet ja sonst so hart.
00:34:13: Ja absolut Und der Mann hat wie selbstverständlich seine Hobbys, seinen Sport und seine Zeit.
00:34:20: Und das ohne schlechtes Gewissen!
00:34:21: Das ist ja auch in Ordnung.
00:34:23: Also wir
00:34:23: wollen jetzt gar nicht... Nee,
00:34:24: gar nicht!
00:34:24: Das soll überhaupt nicht Männer anpragern.
00:34:26: Ihr müsst ein schlechtes Gemiss haben.
00:34:27: Es geht nicht um die Männer, es geht um unsere Rolle da.
00:34:29: Richtig!
00:34:30: Wir stellen uns hinten an, funktionieren, organisieren alle anderen alles andere und warten auf ein Irgendwann, dass wir uns selbst nie zugestehen oder auf die Erlaubnis, die wir uns auch selbst nie geben.
00:34:43: Und das Verrückte ist niemand hat es uns befohlen!
00:34:46: Wir haben es uns selbst antrainiert all die Jahre von Kindesbeinen an.
00:34:52: wie du immer so schön sagst, wir tragen ja immer diese imaginäre Medaille vor uns her, wie toll es ist, dass we uns selber knechten, selber hinten anstellen...
00:35:02: Ja?
00:35:03: Aber so war.
00:35:06: Und wir wollen hier niemanden schlecht machen, Gott weil wir waren da alle schon!
00:35:12: Aber uns ist so wichtig dass wir das sehen und wenn du dich da irgendwie auch beschrieben fühlst oder das Gefühl kennst weißt es geht ganz ganz ganz vielen genauso und auch uns ist es schon so gegangen und dass wir alle merken ich darf auch Ich darf mir Zeit für meine Sachen nehmen.
00:35:39: Jetzt!
00:35:39: Nicht irgendwann, nicht irgendwie später und nicht erst wenn alle anderen versorgt sind sondern einfach jetzt mittendrin
00:35:48: Richtig.
00:35:49: Kein Partner kein Kind kein Chef kein sonst.
00:35:53: wer wird eines Tages zu dir kommen dich in Arm nehmen und sagen so jetzt bist du dran jetzt lebst du mal deinen Traum?
00:36:01: Diesen Satz müssen wir uns selbst sagen und zwar jetzt, heute.
00:36:07: Und was nehmen wir also mit?
00:36:09: Ganz nüchtern!
00:36:10: Die Zahlen sind auf unserer Seite.
00:36:12: Wir sind nicht zu spät – wir sind mit all unseren Erfahrungen sogar im Vorteil.
00:36:17: Und die Zeit vergeht sowieso.
00:36:19: Die Frage ist nur
00:36:20: wofür?!
00:36:22: Und vielleicht ist jetzt mit all dem, was wir wissen und können der beste Moment ihr Raum zu geben und sie wieder rauszuholen.
00:36:40: Wir sagen auch ganz ehrlich wie überhaupt nicht dass das alles einfach ist?
00:36:44: Ist es nicht!
00:36:45: Aber ihr müsst da nicht alleine durch wenn ihr jemand zum Austauschen braucht jemanden der euch Mut macht der einem gut einredet, auch ein bisschen herber.
00:36:55: Nina zum Beispiel.
00:36:57: Also wir sind hier!
00:36:58: Lasst uns füreinander Cheerleaderinnen sein, Sparringspartnerinnen die sagen mach ich glaub an dich
00:37:06: Ja lasst uns für einander da sein Für uns selbst aber auch für die Frau neben uns also Freundin wenn du das hörst.
00:37:16: was war dein Traum mit Anfang zwanzig?
00:37:17: Was waren deine Ideen Und was wäre der kleine Schritt, den du diese Woche noch machen könntest?
00:37:24: Nicht der große Sprung.
00:37:26: Ein ganz
00:37:26: kleiner erster Schritt.
00:37:28: Schreib es uns!
00:37:29: Erzähl
00:37:29: uns, was du mit zwanzig werden wolltest und was du heute nochmal anfangen würdest.
00:37:33: Wir lesen jede einzelne Nachricht und freuen uns sehr darüber.
00:37:36: Vielleicht ist das Aufschreiben ja schon ein dein erster, kleiner Mini-Schritt.
00:37:41: Also bitte gib dich deine Träume da auch einfach deine Ideen und Inspirationen nicht auf.
00:37:47: Es ist nicht zu spät Es ist gerade erst der Anfang und es geht jetzt erst richtig
00:37:53: los.
00:37:53: Macht's euch schön!
00:37:54: Und bis zum nächsten Mal bei Hey Freundin kannst du reden.
00:37:57: Danke, dass du heute wieder dabei warst.
00:37:59: Wenn dir die Folge gefallen hat, abonnier Hey Freundinn damit du keine Episode verpasst...
00:38:04: ...und erzähle auch deiner besten Freundin davon denn Sharing is Caring.
00:38:08: Bis zur nächsten Folge Hey Freundinnen.
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