3. Warum mehr wollen vom Leben im Midlife kein Undank ist!

Shownotes

Mehr wollen im Midlife. Warum das kein Undank ist sondern Wachstum.

Themen dieser Episode:

  • Warum wir unsere eigenen Wünsche kleinreden
  • Die innere Stimme die "sei dankbar" sagt
  • Eine persönliche Geschichte über Entwicklung und Infragestellung
  • Warum "mehr wollen" ein gesundes Zeichen ist

Quellen & weiterführende Studien dieser Episode:

heyfreundin #midlife #mehrwollen #frauen #perimenopause

persönlichesWachstum #frauen40plus

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00:00:00: Also Frauen übernehmen oft die Gesamtverantwortung fürs Funktionieren.

00:00:05: Und dann bleibt da einfach wenig Raum für Egoträume, also das was wir ganz persönlich als Mensch, als Frau uns ganz persönlich erträumen!

00:00:17: Total.

00:00:18: Und dann noch der gesellschaftliche Druck, den darf man nicht vergessen... Frauen werden ja oftmals gefeiert dafür wenn sie sich aufopfern.

00:00:24: Ja

00:00:24: und wir feiern uns auch selber ab und zu dafür.

00:00:26: Natürlich!

00:00:26: Ich

00:00:27: habe mich zurückgenommen

00:00:28: damit mein Partner, damit meine Kinder, damit meiner Mutter oder die Nachbarin oder ich sage es tatsächlich sagastisch schon überspitzt.

00:00:37: aber da werden wir dafür gefeuert und ehrlicherweise kein Mensch hat uns drum gebeten.

00:00:44: Hey Freundinnen, willkommen zu einer weiteren neuen Folge.

00:00:47: Wir sind Hina und Traga zwei Freundinnen mit der Frauen mitten im Leben.

00:00:51: Und wir fragen

00:00:52: uns

00:00:52: auch diese Woche wie jede Woche war es das schon oder darf da noch ein bisschen mehr sein?

00:00:57: Genau über dieses Thema sprechen wir heute Freundin.

00:00:59: War's das schon und darf ich noch mehr wollen?

00:01:02: Freundin, wann hattest du das letzte Mal diesen Gedanken?

00:01:04: alles läuft gut ... Alles blätschert so vor sich hin!

00:01:09: Aber irgendwie... warst das

00:01:12: schon?!

00:01:13: Das kann's doch nicht gewesen sein.

00:01:15: Hey, ständig!

00:01:17: Was für mich irgendwie was Gutes ist?

00:01:20: Weil wenn ich diesen Gedanken habe dann ist es meistens weil Ruhe irgendwo da ist, weil eigentlich alles gut läuft und wenn ich dann irgendwie beim Wäsche zusammenlegen bin oder irgendwas aufräumen oder auch einfach selbst ... Ich steh vor der Schule.

00:01:34: in den zehn ruhigen Minuten und warte dass ich Madame von der Schule abholen darf kommt mir schon den Kopf... Auf dem Papier und auch eigentlich nicht auf dem Papiers, sondern einfach so im normalen Leben.

00:01:49: Alles was ich brauche habe ich.

00:01:52: Aber stellt sich schon die Frage... Was kommt denn noch?

00:01:55: Was sind meine großen Pläne?

00:01:57: Was geht noch?

00:01:59: Genau darum geht es heute!

00:02:00: Dieses Kleinziehen im Bauch.

00:02:02: wenn wir uns fragen darf ich eigentlich noch mehr vom leben wollen?

00:02:06: Oder ist das unverschämt?

00:02:07: Oder ist es wieder zu viel?

00:02:09: oder muss ich mich einfach mit dem Zufrieden geben, was sich habe.

00:02:13: Was ja schon genug isst!

00:02:16: Kann das nicht genug sein?

00:02:17: darf es denn noch mehr sein.

00:02:19: Ich klinge wie so ein Insomischler-Sterne-Restaurant.

00:02:23: Irgendwann einen Kellner.

00:02:25: Darf's noch mehr sagen, darfs noch mehr.

00:02:28: Aber genau dieses Thema schauen wir uns an.

00:02:30: Warum stellen sich so viele Frauen ab vierzig primär diese Frage Und warum fällt es uns so schwer, sie auszusprechen?

00:02:40: Was können wir tun wenn wir merken da steckt irgendwas in uns was raus will.

00:02:45: Da steckt etwas in uns... ...was wir einfach irgendwie dem wir keinen Raum geben?

00:02:50: und was können wir da machen.

00:02:52: Richtig!

00:02:52: Warum diese Frage gerade mit Vierzigplus so laut wird.

00:02:56: ich persönlich finde sehr spannend dass es dazu richtige Forschungen gibt.

00:02:59: die Uni Zürich spricht von einer Lebensmitte Reflektion.

00:03:03: Ich hab das jetzt schon ein paar Mal gelesen, das ist interessant.

00:03:07: Und es ist ja kein Drama nicht keine Midlife Crisis im Klischee klassischen Sinne so wie wir uns das vorstellen.

00:03:14: und dass ihr dann meistens mit einem männlichen Thema verbinden irgendwie mit Affäre, mit der zwanzigjährigen Sekretärin oder diesen Auto ... Oder wir gehen zu den Chippendales?

00:03:24: Genau!

00:03:26: Sondern wirklich ein natürlicher Zwischenstopp.

00:03:30: Und unser Gehirn checkt Wo bin ich?

00:03:33: Und wie soll es weitergehen, wo die Geh-die-Reise hin?

00:03:36: Weil ja wir sind vierzig.

00:03:38: Aber realistisch betrachtet leben wir höchstwahrscheinlich noch mal vierzig Jahre.

00:03:43: und was mache ich mit dieser Zeit?

00:03:46: Richtig!

00:03:47: Das passiert besonders mit Vierzig Plus weil wir an diesen Punkt angekommen sind, an dem viele Lebensbereiche stabil sind oder bei den meisten.

00:03:55: Man hat den Job, den man dann ausübt Man hat die Familie, oftmals ist dann auch in unserem

00:04:02: Alter.

00:04:02: In irgendeiner Form spielt keine Rolle.

00:04:04: Oftmals hat man aber rein biologisch in diesem Alter einfach keine Familienzuwachspläne mehr im Sinne von okay ... und man kriegt jetzt noch ein Kind.

00:04:13: Aber ob man Kinder hat oder ob man Haus-Tiere hat, in welcher Familienkonstellation ever spielt keine Rolle?

00:04:21: Aber diese Stabilität öffnet den Raum für die Frage.

00:04:25: Und was kommt jetzt?

00:04:27: Richtig!

00:04:28: Ich glaub, wir fühlen uns da alle und ganz viele sich angesprochen.

00:04:32: Psychologen sagen, wir Menschen brauchen nicht nur Sicherheit und Zufriedenheit, sondern auch Wachstum.

00:04:40: Und die Forscherin Carol Riff hat hier sechs Säulen entwickelt gehabt, die das Wohlbefinden von uns identifizieren.

00:04:49: Und dazu gehören der Sinn persönliches Wachztum und Selbstakzeptanz zu gleichen Teilen.

00:04:59: Richtig, und das heißt übersetzt es ist völlig normal dass wir nicht einfach fertig sind mit vierzig.

00:05:04: also wir sind nicht fertig körperlich ausgereift wir sind mental noch nicht an diesen punkt wo man sagt okay ich kann jetzt meinen kleinen herrn kann jetzt nicht mehr auffassen an irgendwelchen themen.

00:05:17: im gegenteil es ist sogar sehr sehr gesund wenn wir noch was wollen wenn wir nach irgendwas lächzen wenn unser Kopf Egal wie müde er ist und fertig er isst von den alltäglichen kleinen Dingen, wenn er im größeren Volumen einfach vielleicht sich so ein bisschen mehr Informationen herbeisehnt.

00:05:35: Und vielleicht doch sagt okay hey ich will mit anderen Themen gefüttert werden als die mit denen mich mich im Alltag beschäftige.

00:05:41: Genau und mehr haben zu wollen heißt ja nicht dass man unbedingt unzufrieden ist sondern das man diesen Wachstum von dem du eben gesprochen hast braucht.

00:05:49: Ja aber genau da liegt ja das Problem.

00:05:51: also der hakt's ja irgendwie denn dass jetzt laut auszusprechen fällt extrem vielen schwer.

00:05:59: Und auch wir haben schon im Laufe der letzten zwanzig Jahre bemerkt, was passiert wenn man das manchmal auch ausspricht?

00:06:06: Richtig

00:06:07: und warum wir uns nicht trauen das auszusprechen.

00:06:09: also ganz ehrlich!

00:06:10: Wenn ich sage Ich will mehr fühle ich mich sofort und dankbar.

00:06:14: Fühle ich sofort und nochmal.

00:06:17: wahrscheinlich wird es in jeder Folge noch mal aufkommen.

00:06:21: Seht mir nach.

00:06:22: Ich habe einen coolen Ehemann, also selbst da hab ich aber trotzdem ein schlechtes Gewissen.

00:06:27: wenn ich wo es finanziell okay ist Kinder ok sind gesundheitlich ok ist immer Tendenz geht ja immer nach oben.

00:06:39: Tendens crazy!

00:06:41: Hab ich immer das Gefühl irgendwie... will ich aber trotzdem gerne was Neues.

00:06:47: Irgendwie will ich trotzdem das gerne noch ein bisschen anders, irgendwie hätte ich trotzdem gerne ja noch irgendwas für mich.

00:06:54: hey ganz verrückt.

00:06:55: deswegen haben wir diesen Podcast gestartet Freundin.

00:06:58: Wieso fühle ich mich da trotzdem sofort und dankbar?

00:07:01: Und dann meldet sich diese Stimme und es ist rein emotional weil man weiß ja von seiner eigenen Intelligenz her dass man nicht undankbar Aber einfach diese Emotionalität und dieses Gefühl in sich reißt dich zusammen.

00:07:16: Du hast alles, warum bist du jetzt undankbar?

00:07:19: oder warum willst du einfach mehr?

00:07:22: Ja die ist da!

00:07:23: Richtig.

00:07:24: Und vor allen Dingen glaube ich, viele Frauen unserer Generation sind einfach so sozialisiert worden.

00:07:29: Sei zufrieden, sei bescheiden, sei fürsorglich... ...seid demütig!

00:07:32: Seid demüdig!

00:07:34: Seit dankbar für jeden Brotkuhm, indem man dir hinwirft.

00:07:38: Vorderen nicht mehr, sei leise, sei zurückheilend.

00:07:41: Sei doch zufriedene und dann geht's viel schlechter.

00:07:42: Richtig immer diese... Und das ist auch dieses... Sei froh, dass du einen abbekommst, sei doch froh dass du ein Kind hast, sei da froh Dass du nen Job hast.

00:07:49: Immer den.

00:07:50: vergleiche dich gerne immer nach unten

00:07:52: Komplett.

00:07:53: Damit du dich besser fühlst, damit du

00:07:55: nicht zu aufrecht gehst?

00:07:57: Wichtig

00:07:57: und nicht zu viel mehr haben willst!

00:07:59: Bloß nicht so

00:08:00: weit gucken, bloß nicht über den Horizont hinauswollen.

00:08:03: Total.

00:08:04: Die Soziologin Cornelia Koepic sagte, Frauen übernehmen oft die Verantwortung fürs Funktionieren.

00:08:13: Wir haben hier gerade irgendwie strange Hintergrundgeräusche, wir ignorieren das einfach gekonnt oder hoffen, dass wir es rausschneiden können.

00:08:20: Also Frauen über nehmen oft ... die Gesamtverantwortung fürs Funktionieren.

00:08:26: Und dann bleibt da einfach wenig Raum für Egoträume, also das was wir ganz persönlich als Mensch, als Frau uns ganz persönlich erträumen

00:08:38: Total.

00:08:38: Und dann noch der gesellschaftliche Druck, den darf man nicht vergessen... Frauen werden ja oftmals gefeiert dafür wenn sie sich aufopfern.

00:08:45: Wir feiern uns auch selber ab und zu dafür.

00:08:46: Natürlich!

00:08:47: Ich hab mich

00:08:47: zurückgenommen

00:08:48: damit mein Partner, damit meine Kinder, damit meiner Mutter, damit meinen Bruder oder die Nachbarin oder ich sage es tatsächlich sarkastisch schon überspitzt aber da werden wir dafür gefeiert und ehrlicherweise kein Mensch hat uns drum gebeten.

00:09:06: Aber wenn wir auf der anderen Seite sagen, ich will noch mal komplett neu anfangen.

00:09:11: Dann heißt es ganz schnell du bist egoistisch.

00:09:14: das kannst du nicht machen.

00:09:15: Denk doch an deine Kinder.

00:09:17: Denkt doch an dein Mann.

00:09:18: Denke doch an deinen Familienkonstrukt.

00:09:20: Das bricht dann alles zusammen Wenn du jetzt auf einmal irgendwas anderes da ohne Ruhe reinbringen.

00:09:25: Richtig!

00:09:25: Ohne Ruhe.

00:09:26: danke

00:09:27: Komplett.

00:09:27: und das Interessante ist dabei zeigen Umfragen dass über sechzig Prozent der Frauen zwischen vierzig und fünfzig den Wunsch nach Veränderung haben, aber die meisten nicht drüber sprechen.

00:09:40: Das war die Allensbach Studie von zwanzig-einzwanzig – wir verlinken es in den Show notes und diese Umfrageergebnisse.

00:09:47: interessanterweise haben auch unsere Umfragen, die wir im Vorlauf an dieser Podcastkonzeption erstellt haben, auch gezeigt!

00:09:56: Die Fragen, die Wir Frauen unserer Altersgruppe ganz anonym gestellt haben Wie würdet ihr euren aktuellen Status beschreiben?

00:10:05: oder welche Themen beschäftigen euch?

00:10:07: Was wünscht ihr euch?

00:10:09: Alle diese drei Punkte kommen immer wieder die Antworten.

00:10:14: Ich weiß nicht, ich stehe an einem Punkt, ich sollte eigentlich zufrieden sein aber ich weiß nicht wie es weitergeht.

00:10:19: Genau Wie sieht meine berufliche Entwicklung aus?

00:10:21: Ich hab das Gefühl da muss mehr gehen!

00:10:23: Wie geht meine persönliche Entwicklung raus?

00:10:25: Da muss doch noch irgendwas zu machen sein.

00:10:27: Richtig Diese Themen sind allgegenwärtig.

00:10:31: Und da wieder mal wie bei so vielen anderen Themen die uns Frauen beschäftigen, wir sind alles andere als alleine.

00:10:38: Nur wir schweigen!

00:10:39: Es schwegen viel zu viele es wird viel zu wenig darüber offen gesprochen untereinander kommuniziert so dass man sich immer eigentlich nur um seine eigenen Gedankenkreis meist leider auch negative Gedanken und man kommt gar nicht raus aus der Spirale und dann tatsächlich auch nicht ins Doing.

00:10:57: klar war man's zerdenkt

00:10:58: richtig

00:10:59: komplett.

00:11:00: also es ist meistens kommen ja allen diese Gedanken bei ganz banalen Dingen Wenn man irgendwo irgendetwas macht, was repetitive ist.

00:11:08: Was man schon hundertmal gemacht hat.

00:11:12: Ich war in meinem Büro, hab ganz in Ruhe vor mich hingearbeitet und einfach noch so ein paar Bewerbungen durchgearbeitet.

00:11:20: Und trotzdem kommt dann der Gedanke ja das ist zwar super und viele finden es toll dass ich selbstständig bin und will ich das jetzt noch in zehn Jahren

00:11:30: machen?

00:11:32: dankbar sein, dass ich das machen kann.

00:11:34: Aber eigentlich möchte ich noch hundert andere Sachen machen.

00:11:37: Ich bin noch an so viele mit interessiert und möchte noch so viel machen.

00:11:43: Ja aber wenn ich das jetzt mache wie baue ich das in meinen schon sehr intensives tägliches Konstrukt irgendwie noch ein?

00:11:51: Ja.

00:11:53: Wem kann ich das sagen, dass sich das alles machen möchte genau Wie du hin sagtest jetzt diesen Podcast Und so viele andere Ideen die wir hatten.

00:12:03: Und dann ist natürlich auch die Erfahrung da, dass in der Vergangenheit in vorangegangenen Beziehungen mit anderen Freunden-Freundinnen oder auch im größeren Familienumfeld dieses Äußern des Wunsches nach Veränderung, den ich ständig habe einfach weil ich glaube ich auch einfach so viele Sachen interessiert bin und so viel cool und interessant finde und mal ausprobieren möchte mit Kopfschütteln und komplettem Unverständnis begegnet worden ist.

00:12:38: Und klar, dann schiebst du diesen Gedanken weg?

00:12:44: Aber der geht ja nicht weg!

00:12:46: Du schiebs den irgendwo nach unten aber der geht hier nicht weg.

00:12:49: Ja.

00:12:51: Ich habe gemerkt dass dieses dann nicht diesen Gedanken folgen.

00:12:58: so viel mehr Stress kreiert in einem selber als ins Tun zu kommen, wie jetzt wir hier mit dem Podcast und einfach so machen.

00:13:08: Richtig!

00:13:09: Weil der Stress, den das kreiert, dass Veränderungen, dass wir Zeit einräumen müssen, den Podcasts zu kreieren und aufzunehmen ... Das ist weniger Stress, als hätten wir in fünf Jahren zurückgeblickt und hätten gesagt,

00:13:24: warum haben

00:13:25: wir es nicht?

00:13:25: Wir haben's wieder nicht gemacht.

00:13:26: Wie all die anderen Ideen, die wir bei uns von Hatten noch nie gemacht haben.

00:13:29: Und auch nochmal zum Thema Jahrveränderungen und wie es dann einfach von anderen aufgenommen wird.

00:13:35: So eine kleine Anekdote aus meinem beruflichen Leben, ich habe vor vier Jahren nachdem mein jüngerer Sohn ein Jahr alt war noch meine Ausbildung gemacht in der Immobilienverwaltung und für mich war's so ganz klar Ich gehe nicht zurück in meinen alten Job!

00:13:51: Ich möchte einfach was Neues.

00:13:53: nach dieser ganzen Stilldemenz und das Kind jetzt mal so weit groß gekriegt.

00:13:57: Und irgendwo mental wieder ... So ein Stück weit, wie der Mann selbst, hatte ich einfach Lust auf was Neues.

00:14:03: Klar!

00:14:04: Ich hab das in einer Frauengruppe erzählt.

00:14:09: Das ist eine

00:14:09: private Frau.

00:14:10: Ja total.

00:14:11: Freundinnen bekannte.

00:14:14: Da kam nicht eine interessierte Frage?

00:14:18: Da kamen nicht eins...

00:14:19: Ich sitze hier grad kopfschöderlnd.

00:14:21: Total

00:14:21: cool macht das.

00:14:23: sondern es wurde hinterfragt.

00:14:24: Es wurde, ja wie kannst du nur?

00:14:26: Das ist doch ein super großer Stress!

00:14:28: Du bist doch jetzt gerade so gut mit allem ... Jetzt guck doch erst mal das der kleine Sohn dann in die Kita kommt.

00:14:35: Dann geh doch zurück, Sicherheitsaspekt, geh doch wieder zurück in deinen alten Job.

00:14:39: Gut

00:14:39: gemeinte Ratschläge,

00:14:42: die

00:14:42: aber rein deren Sicherheitsbedürfnis befriedigen wollten.

00:14:45: Richtig.

00:14:45: Ganz viele Argumente und ich hab mir gedacht oh nein also natürlich dann wieder bereut, dass ich es offen gesagt habe.

00:14:52: Hinterfragt warum mich jetzt wieder mehr will?

00:14:56: Das gleiche Thema!

00:14:57: Ich bin in der Immobilienverwaltung tätig.

00:14:59: alles schön und gut.

00:15:00: Merke aber Es kommt jetzt wieder der Punkt wo ich einfach mehr möchte.

00:15:06: Ja.

00:15:06: Ich möchte was anderes.

00:15:08: Ich bedeutet aber nicht das sich aus dem Immobilie mal reich rausmöchte.

00:15:12: Aber ich möchte noch zusätzlich etwas und das

00:15:16: Schönste

00:15:17: Da werde ich dir immer dafür dankbar sein.

00:15:21: Es war die Dinner-Party im März letzten Jahres, da hab' ich ... Nee, Quatsch!

00:15:27: Das war dieses Jahr?

00:15:28: Ich hab das Gefühl, das sind irgendwie zehn Jahre.

00:15:30: Freundin, das war dieses ...

00:15:31: Nein, das ist

00:15:32: ja die Cocktailparty.

00:15:34: Wir partien gerne

00:15:35: hier bei uns zu Hause.

00:15:36: Ja und ich bin zur Nina gekommen, ich habe sie begrüßt.

00:15:42: Dann hatten wir den einen oder anderen Drink Und dann bin ich beim Vorbeilaufen und hab gesagt, Freundin wir machen einen Podcast.

00:15:48: Nina sagte den machen wir.

00:15:50: jetzt sitzen wir hier.

00:15:51: Es ist superaufregend und alleine dass wir losgegangen sind

00:15:55: und den ersten

00:15:56: Schritt gemacht haben wie du gesagt hast.

00:16:00: also das kann uns keiner nehmen.

00:16:02: auch diese Angst...

00:16:03: Und es sind nicht haben zerreden lassen von irgendjemand.

00:16:06: Richtig!

00:16:07: Und diese Angst von anderen projezieren die ja auf dich und deine Ideen was du vorhast und es

00:16:16: geht nicht.

00:16:16: Genau, deswegen auch zu... Also die Angst davor schon irgendwie, bevor man losgegangen ist zu scheitern, die ist ja immer allgegenwärtig.

00:16:25: aber glaubt mir das lässt nach sobald man losgeht Weil

00:16:29: es ist ja verrückt dass wir uns selber beschneiden Wir zensieren uns selbst.

00:16:33: Passt bevor's jemand anders tut weil wir schon Angst haben von der Zensur von anderen.

00:16:39: Und genau deswegen machen wir diese Folge, um zu sagen.

00:16:42: Diese Fragen sind nicht verboten die wir uns selber stellen aber nach diesem ganzen... ich sag mal jetzt erlaubt gefragt muss man dann auch tatsächlich losgehen?

00:16:53: warum mehr wollen nicht egoistisch ist?

00:16:56: Das ist nochmal eine große Frage die wir versuchen hierzu beantworten.

00:17:01: Komplett hört gut zu weil ich glaube Wir sagen das da draußen für euch und wir sagen es auch ganz doll für uns selber.

00:17:10: Und ich finde es ganz wichtig, mehr wollen ist kein Mangel und mehr wollen kommt nicht aus Mangel!

00:17:16: Und lasst euch das nicht einreden sondern es ist ein Ausdruck von Lebendigkeit.

00:17:21: weil wir leben, weil wir existieren, Weil wir Menschen sind mit Gefühlen und Neugier und Interesse haben wir Interesse an mehr und sind motiviert für mir.

00:17:33: Total!

00:17:33: Und die Miedausstuhe in den USA zeigt Menschen, die in der Lebensmittel neue Projekte starten – egal ob das jetzt beruflich oder kreativ ist oder im privaten Bereich – sind langfristig zufriedener und gesünder.

00:17:45: und glaubt mir Wir sind alle müde.

00:17:47: Wir haben alle schlechte Tage.

00:17:49: Gerade Mitte vierzig schwankt es ja täglich, stündlich.

00:17:53: Wie sagen wir immer so?

00:17:54: Wir haben eine gute

00:17:56: Woche im Monat?

00:17:56: Genau!

00:17:57: Und die ist tatsächlich nicht diese Woche.

00:17:59: Wir freuen uns aber trotzdem jedes Mal wenn wir wissen wie's sind verabredet hier für diesen Podcast

00:18:04: und sprechen mit euch definitiv

00:18:06: richtig

00:18:08: und das heißt ja dann sich neu zu erfinden mit vierzig plus is kein Luxus oder nichts was man sich mal gönnt sondern das ist eine Investition in deine Zukunft, in unsere Zukunft.

00:18:21: Weil wir haben noch ein langes Leben vor uns!

00:18:23: Wir müssen jetzt

00:18:24: investieren!".

00:18:24: Total

00:18:25: und diese Carol Riff die sage ich ja auch noch, Wachstum gehört zu den psychologischen Grundbedürfnissen.

00:18:30: also es ist tatsächlich fast ungesund wenn man diesen Wünschen ständig unterdrückt, wenn man sich das ständig untersagt Ja und wenn man dem nicht irgendwann mal nachgeht, mal ein Vantil gibt.

00:18:42: Deswegen sollten wir wirklich außer war's das schon?

00:18:46: Vielleicht was darf noch kommen?

00:18:48: Was geht noch, was können wir noch machen?

00:18:50: fragen.

00:18:51: Genau und jetzt mal konkret wie können wir mit diesem Gefühl umgehen?

00:18:54: natürlich haben wir wieder recherchiert.

00:18:55: für euch

00:18:56: Wie immer Tipp Nummer eins den Wunsch wirklich sichtbar machen im Sinne von das was in eurem Kopf passiert aufs Papier bringen oder in euren Computer.

00:19:08: also ob ihr Journaling macht und ein neuer Notebook schreibt einfach Brainstorming zu allen Ideen oder Dinge, die ihr unbedingt mal machen wollt.

00:19:17: Visionboards funktionieren für manche super.

00:19:20: Es muss raus aus eurem Kopf!

00:19:23: Ihr müsst diese Gedanken und diese Ideen zur Papier bringen und irgendwie wirklich in die Welt bringen.

00:19:28: Und eine Studie von der Uni Cambridge hat gezeigt Die kennt ihr bestimmt haben einige von euch bestimmt schon gehört wer seine Ziele aufschreibt setzt sie vierzig Prozent häufiger um.

00:19:39: Das ist eine Riesenzahl.

00:19:41: Absolut!

00:19:42: Und einen zweiten Tipp, sich selbst die Erlaubnis zu geben.

00:19:47: Die Schriftstellerin und Speakerin Briny Brown spricht dabei von Permission Slips.

00:19:52: Sorry es sind ganz oft immer englische Begriffe weil sie einfach im Kern sag ich mal ja das besser ausdrücken als wir das jetzt in Deutschland umschreiben könnten.

00:20:02: aber hierbei geht's um kleine Zettel mit einer Botschaft.

00:20:06: Ich darf neugierig sein Ich darf offen sein, ich darf Lust haben auf was Neues.

00:20:11: Sich die Erlaubnis geben?

00:20:12: Richtig!

00:20:13: Sich selber die Erlaubnis geben.

00:20:14: klebt dir deinen Spiegel

00:20:17: zu

00:20:18: und lest dir das morgens beim Zähne putzen nochmal durch, hol dir ein Zettel raus und lebt diese Botschaft heute.

00:20:24: Das klingt so simpel und es klingt auch manchmal so ja immer dieses Rumgecoach und keine Ahnung was.

00:20:30: nein aber es verändert und ist wirklich nachgewiesen die innere Haltung

00:20:37: Komplett, bin da komplett bei dir.

00:20:39: Und es wird auch einfach unterschätzt wie wichtig kleine Schritte sind.

00:20:45: klein anfangen Gewohnheiten entstehen durch kleine Schritten kontinuierliche kleinen Schritte und nicht durch riesige Sprünge.

00:20:52: hier auch eine Studie aus zwei tausend neun von lallye belegt und wir Menschen unterschätzen meistens oder überschätzen eigentlich eher überschätzen was wir in einer Woche schaffen oder in vier Wochen schaffen.

00:21:04: Wir unterschetzen aber komplett was wir in einem halben Jahr oder einem Jahr schaffen können.

00:21:10: Und deswegen, kleine Schritte bringen dich auch ans Ziel.

00:21:14: also ihr müsst jetzt nicht gleich den Job kündigen weil ihr unzufrieden seid.

00:21:18: macht ein Kurs startet neues Projekt startete Gespräch mit jemandem darüber.

00:21:23: das sind erste Schritte um eure neuen Ideen einfach zu verwirklichen.

00:21:28: sehr gut habe ich mir gleich aufgeschrieben.

00:21:30: Ich hab nämlich noch einen Tipp laut darüber sprechen.

00:21:33: Das sagen wir, glaube ich in jeder Podcastfolge.

00:21:35: Sprechen wir darüber kommunizieren wir darüber.

00:21:37: dafür bieten wir ja auch nochmal diesen Raum für unsere Community.

00:21:41: Studien zeigen nämlich tatsächlich auch die belegen.

00:21:44: Frauen die ihre Wünsche im Freundeskreis oder Netzwerken aussprechen setzen sie viel häufiger um weil tatsächlich da ist dann wieder dieses scham behaftete Gefühl.

00:21:52: jetzt habe Ich hier schon so groß rausposaunt dass Sie das und das machen möchte alleine dass ich mir nicht die Blöße geben möchte, wenn mich mal dann jemand drauf anspricht.

00:22:02: Richtig.

00:22:02: Mach' ich das jetzt!

00:22:03: Hey und es ist doch letztendlich am Ende des Tages so egal welcher Motor dazu führt, dass du dich bewegst.

00:22:10: Selbst wenn es im ersten Moment das Scham behaftete ist, du willst nicht irgendwie der peinliche Rausposauna sein sondern tatsächlich die Person, die sagt und umsetzt plus man merkt wie viele andere die gleichen Gedanken haben.

00:22:22: also wenn Du's aussprichst und wenn Du kleines Beispielen Ich hab mit einem Osteopath gesprochen, ich bin da gerade in Behandlung.

00:22:32: Ich habe mit ihm gesprochen, dass wir diesen Podcast aufnehmen.

00:22:35: Er hat das superdynamisch aufgepasst und hat mir gleich einen anderen Podcast genannt von einer tollen Frau die auch ähnliche Themen aufgreift für wir, mit der mich nicht wahnsinnig gerne connecten möchte.

00:22:46: Da öffnen sich wirklich Türen, die geschlossen bleiben wenn wir schweigen!

00:22:51: Und jetzt last but not least – der letzte Tipp vor heute zu dem Thema Perspektivenwechsel üben Dass wir uns einfach selber sagen und auch erinnern, außer bin ich egoistisch.

00:23:02: Bin ich undankbar was meistens die ersten Sachen sind zu diesem Thema, die uns in den Kopf kommen.

00:23:08: Uns ganz bewusst Fragen stellen wie welches Vorbild bin ich wenn Ich meine Wünsche nicht ernst nehme?

00:23:14: oder auch Wenn ich meine wünsche ernst nehme Welches vorbild bin Ich an meine Familie An meine Freundinnen an andere junge frauen Oder an meine kinder?

00:23:23: ja weil Wenn unsere Angst über das Thema und zu dem Thema etwas ist, dass extern bestimmt es.

00:23:30: Aus Scham bin ich ogeistisch, will ich einfach so viel?

00:23:36: Dann lasst uns doch diese Scham nutzen und is in die Vorbildfunktion stellen.

00:23:42: Dass wir uns dann auch diese Frage stellen was ist die Perspektive von außen?

00:23:47: welches Vorbild bin nicht und welches vorbild möchte sein?

00:23:51: denn das macht Mut und zeigt mehr wollen ist ein Geschenk an unseren Umkreis, an unsere Freundinnen.

00:23:57: An unseren Bekanntenkreisen und unsere Kinder einfach zu zeigen dass wir auch hier sind für mehr

00:24:03: richtig.

00:24:04: letztendlich oder schlussendlich bedeutet mehr wollen heißt nicht das wir alles schlecht finden.

00:24:09: es heißt wir sind lebendig wir sind am leben wir wollen noch was vom leben haben.

00:24:13: du hast vorhin gesagt freundin wir haben tatsächlich einfach noch.

00:24:17: wenn's wenn alle wenn alles gut läuft haben wir noch gute dreißig vierzig Jahre.

00:24:23: das ist von Aktuellen Punkt aus gesehen, noch mal ein ganzes Leben.

00:24:28: Also da muss noch was gehen!

00:24:31: Da muss man wirklich noch... Keine Ahnung ich hatte Eingangsmal gesagt in einer Podcast-Folge Ein Frauenleben ist kann man so vergleichen wie mit deiner Katze.

00:24:40: Eine Katze hat ja mindestens so sieben Lebensaktion.

00:24:42: Ja

00:24:42: und wir sind wahrscheinlich vier Katzen in dem Thema.

00:24:45: Wir sind alle Vier Katzen.

00:24:46: Ja das waren

00:24:47: wir Frauen.

00:24:48: Total Und wir dürfen neugierig bleiben Und nicht im stillen Kämmerlein, sondern wir dürfen diese Neugier ausleben.

00:24:57: Egal ob das beruflich ist, privat, ob das Hobbys sind die wir ausprobieren wollen macht es und ihr müsst nichts perfekt sein sofort.

00:25:07: Weder in dem neuen Job noch muss das sofort perfekt funktionieren.

00:25:12: Dinge dürfen auch scheitern und dann geht es weiter.

00:25:15: aber es ist ein Teil des Weges richtig

00:25:18: Und ich würde tatsächlich, dass mir so spontan jetzt eingefallen dieses Wort Mitlife-Crisis einfach komplett aus dem Kopf streichen und lieber sagen ein Midlife Upgrade.

00:25:28: Komplett wir Upgraden uns Freunde!

00:25:30: Richtig.

00:25:31: Wenn ihr gerade zuhört ihr Lieben schreibt euch vielleicht heute einen kleinen Zettel Ich darf mehr wollen.

00:25:37: Und wenn ihr Lust habt erzählt uns was euer Mehr ist.

00:25:41: Vielleicht machen wir ja dann eine ganze Folge draus.

00:25:43: Also Entweder schreibt ihr uns direkt an, wenn ihr es nicht komplett einfach teilen wollt oder in den Kommentaren unter der Folge.

00:25:49: Es wird uns wirklich interessieren und mit Sicherheit auch inspirieren.

00:25:53: Folgt uns auf Instagram und auf Facebook!

00:25:56: In diesem Sinne

00:25:58: bis bald!

00:26:01: Danke dass du heute wieder dabei warst

00:26:03: Wenn dir die Folge gefallen hat.

00:26:04: abonnier Hey Freundin damit du keine Episode verpasst

00:26:07: Und erzähle auch deiner besten Freundin davon denn Sharing is caring.

00:26:11: Bis zum nächsten Folge Hey Freundinn.

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